Dachsanierung

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„Bürgerprojekt Pausenhalle"
Informationen zum aktuellen Sachstand

Bei der Jahreshauptversammlung des Heimat- und Verkehrsvereins vor zwei Wochen wurden viele Informationen zum aktuellen Sachstand beim „Bürgerprojekt Pausenhalle" bekanntgegeben und anhand von Bildern wurde vorgestellt, wie die Arbeiten an diesem Projekt vorangehen.

Jeder Bürger hat ein Recht darauf, über dieses „Bürgerprojekt" Bescheid zu wissen, daher im folgenden die wichtigsten Einzelheiten zusammengefasst:

Pausenhalle

001Das Dach ist inzwischen als „Foliendach" fertiggestellt, die bauausführende Firma hat hervorragend gearbeitet. Was das wichtigste dabei ist: Das Dach ist dicht !
Die Zeiten der herumstehenden Wannen und Eimer gehören der Vergangenheit an.
Die Dacharbeiten konnten auch deshalb so zügig vorangehen, weil durch die Mithilfe vieler der im Gebäude untergebrachten Vereine die alte Dacheindeckung schnell entfernt werden konnte. Das war eine gelungene Gemeinschaftsaktion, die hoffentlich ihre Fortsetzung findet.

Bild: Knochenarbeit war das Entfernen der alten Dacheindeckung, aber gemeinsam
haben Vereine die Arbeiten bewältigt

Auch in viel Eigenleistung wurde die Entkernung im Innenraum der Pausenhalle, sowie Verputz- und Isolierarbeiten an den Grundmauern hofseitig vorgenommen.
Als nächstes ist die Demontage der alten Fensterfassade und der Brüstungsmauern vorgesehen. Die Maurerarbeiten zum Einmauern der neuen Türen und Fenster sind vergeben, danach wird die neue Fensterfassade erstellt.
Von der Hofseite aus gibt es über eine neue Treppe wieder einen Zugang zur Pausenhalle.
Im Keller, der entrümpelt wurde, soll als Teil des Museums eine alte Schlosserei entstehen. Eine Betonsanierung ist hier notwendig.
Als Nahziel ist beabsichtigt, dass bis zur diesjährigen Kerwe die neue Fensterfassade fertig ist.

Außenanlagen

Die etwa 7 ar große Außenanlage, die genauso wie die Pausenhalle die letzten Jahrzehnte im „Dornröschenschlaf" verbrachte, wird neu angelegt.
3 Birken und 2 Fichten älteren Bestandes wurden gefällt. Die Linde soll nach seinem Erhaltungsschnitt stehen bleiben. Die bestehende Hecke zur Schulstrasse hin wird durch einen Weidenzaun ersetzt. Das Grundstück wurde inzwischen gesäubert, die Baumstümpfe werden noch abgefrässt.
Als erste Maßnahme soll auf einer Fläche von 3-4 ar eine kleine Streuobstwiese mit verschiedenen Baumsorten angelegt werden.
Die „Fördergemeinschaft regionaler Streuobstanbau Bergstrasse/Odenwald/Kraichgau) " (FÖG) wird uns dabei in den Einzelheiten einer sinnvollen Bepflanzung beraten.
Die Unterstützung für diese Maßnahme hat auch schon der BUND-Ortsverband zugesagt.
Private Einzelpersonen, die die Aktion unterstützen wollen, können sich als „Baumpaten" in die Sache einbringen.
002Im Eingangsbereich zur Pausenhalle wird ein Holzpavillon mit einer mehrfach kombinierbaren Holzbearbeitungsmaschine als Blickfang aufgestellt.
Das alte Abwassersystem des gesamten Areals war marode und zusammengefallen. Hier wurden neue Leitungen gelegt und Schächte gesetzt. Ein 7-tonnen schwerer Grubendeckel wurde entfernt und zerkleinert, die Grube wurde aufgefüllt.

Bild: Die alten Pflastersteine von „Möbel-Streib" können wieder Verwendung finden,
auch hier hat man „an einem Strang" gezogen

Im Zuge der Abrissarbeiten bei „Möbel-Streib" wurden Pflastersteine und andere Materialien, die noch Verwendung finden können, gesichert und im Schulhof eingelagert.

Spendenkonto

Auf dem Spendenkonto „Pausenhalle" befinden sich derzeit über 39.000 Euro.
Der Betrag setzt sich aus Großspenden von 2 Vereinen, sowie aus größeren und vielen kleineren Eintelspenden von Personen zusammen, die das Projekt unterstützen.
Dafür zunächst einmal herzlichen Dank !
Die Spender werden wir, wenn das Projekt abgeschlossen ist, im einzelnen erwähnen.

Es zeigt sich, dass das ehrgeizige Projekt beim Bürger durchaus angekommen ist.

Unterstützen Sie uns weiterhin durch jede noch so geringe Geldspende oder durch das Anpacken vor Ort.

Die Zusammenarbeit von Vereinen, dem Heimat- und Verkehrsverein als koordinierendem Verein, von Gemeinde mit Verwaltung, Gemeinderat, Bauhof und Verbandsbaumeister Andreas Fritz und freiwilligen Helfern hat bisher hervorragend geklappt !

So soll es auch weitergehen !

Dann ist in absehbarer Zeit eine gute Sache zu Ende gebracht !